Energieaudit

Sichern Sie sich mit einem Energieaudit nach DIN EN 16247 einen detaillierten Überblick über Verbräuche aller Energiearten

Mit einem Energieaudit nach DIN EN 16247 erhalten Unternehmen einen detaillierten Überblick über den Verbrauch aller Energiearten. Dies ermöglicht es, Effizienzpotenziale zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu ergreifen.

Im Rahmen der Bemühungen um Energie- und Klimaschutzziele legt das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) sowie das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) Energieziele fest und verpflichtet Unternehmen zur Durchführung von Energieaudits.

Gemäß diesen Vorschriften sind Nicht-KMU dazu verpflichtet, ein Energieaudit durchzuführen und nach vier Jahren ein Wiederholaudit durchzuführen. Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem oder Umweltmanagementsystem eingeführt haben, sind jedoch von dieser Pflicht zum Energieaudit befreit.

Was ist ein Energieaudit?

Ein Energieaudit ist eine gründliche Untersuchung und Analyse des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz eines Unternehmens. Es bietet einen detaillierten Überblick über den Verbrauch aller Energiearten und identifiziert potenzielle Einsparungen und Effizienzsteigerungen.

Die Relevanz von Energieaudits

Energieaudits sind nicht nur wichtig, um die Effizienz eines Unternehmens zu steigern, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Gemäß dem Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) und dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG) sind Unternehmen verpflichtet, Energieziele zu formulieren und Energieaudits durchzuführen. Insbesondere Nicht-KMU müssen ein Energieaudit durchführen und alle vier Jahre ein Wiederholaudit durchführen, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen.

Befreiung für Unternehmen mit Managementsystemen

Es gibt jedoch eine Ausnahme: Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem oder Umweltmanagementsystem eingeführt haben, sind von der Pflicht zum Energieaudit befreit. Diese Managementsysteme bieten bereits eine strukturierte Herangehensweise an die Verwaltung und Verbesserung des Energieverbrauchs und ermöglichen es Unternehmen, ihre Energieziele effektiv zu erreichen.

Identifizierung von Einsparpotenzialen und Effizienzsteigerungen

Die Identifizierung von Einsparpotenzialen und Effizienzsteigerungen durch ein Energieaudit ermöglicht es Unternehmen, gezielte Maßnahmen zur Optimierung ihrer Energieverwendung zu ergreifen, was langfristig zu Kosteneinsparungen und einer verbesserten Betriebseffizienz führt.

Senkung der Energiekosten und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Durch die Senkung der Energiekosten und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit können Unternehmen ihre finanzielle Stabilität verbessern und gleichzeitig ihre Position im Markt stärken, indem sie ihre Produkte und Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können.

Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und Vermeidung von Bußgeldern.

Die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und die Vermeidung von Bußgeldern durch die Durchführung eines Energieaudits helfen Unternehmen, regulatorische Risiken zu minimieren und potenzielle finanzielle Belastungen zu vermeiden, die durch Nichteinhaltung von Umweltgesetzen entstehen könnten.

Verbesserung des Umweltbewusstseins und Beitrag zum Klimaschutz.

Die Verbesserung des Umweltbewusstseins und der Beitrag zum Klimaschutz durch ein Energieaudit unterstreichen das Engagement eines Unternehmens für nachhaltige Geschäftspraktiken, was nicht nur das Image und die Reputation stärken kann, sondern auch dazu beiträgt, langfristig positive Auswirkungen auf die Umwelt zu erzielen.

Was beinhaltet ein Energieaudit

Ein umfassendes Energieaudit beinhaltet eine detaillierte Analyse verschiedener Aspekte des Energieverbrauchs eines Unternehmens. Dazu gehört zunächst eine Beschreibung der Gebäudetechnik und Querschnittstechnologien, die den Strom- und Wärmebedarf, die Warmwasserversorgung, die Beleuchtungssysteme, die RLT-Anlagen, Klima- und Kälteanlagen, Druckluftanlagen, sowie sonstige elektrische Antriebe und Pumpen umfasst. Zudem werden die Informations- und Kommunikationstechnik sowie weitere Aspekte der Gebäudetechnik analysiert.

Des Weiteren werden die Produktionsprozesse und -anlagen, der Transport, und die Gebäudehülle untersucht. Eine wichtige Komponente des Audits ist die Analyse der Lastprofile, um Verbrauchsspitzen zu identifizieren und zu optimieren. Schließlich wird ein Vergleich des IST-Zustands des Energieverbrauchs mit den erwarteten SOLL-Verbräuchen auf Basis der vorgeschlagenen Maßnahmen durchgeführt, um konkrete Einsparpotenziale aufzuzeigen und effiziente Lösungen zu entwickeln.

Zielstellung des Energieaudits

Die Zielstellung eines Energieaudits besteht darin, Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu identifizieren und umzusetzen. Basierend auf der Analyse des Energieverbrauchs aller Verbraucher werden konkrete Schritte entwickelt, um diese Ziele zu erreichen. Dazu gehören die Reduzierung des Primärenergieverbrauchs, die Substitution fossiler Energieträger durch erneuerbare Energieträger sowie der verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energien.

Durch die Implementierung dieser Maßnahmen können Unternehmen nicht nur ihre Umweltbilanz verbessern, sondern auch langfristig von Kosteneinsparungen und einer gesteigerten Energieeffizienz profitieren.

Wirtschaftlichkeitsanalyse

Im Rahmen des Energieaudits wird für jede vorgeschlagene Maßnahme eine Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgeführt. Diese Analyse basiert auf dem Kapitalwert der Investition und der internen Verzinsung (Rentabilität) der Maßnahmen.

Durch die Bewertung der Wirtschaftlichkeit können Unternehmen fundierte Entscheidungen über die Umsetzung der vorgeschlagenen Energieeffizienzmaßnahmen treffen. Hierbei werden die erwarteten Kosten und Einsparungen über den Zeitraum der Investition betrachtet, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll sind. Dies ermöglicht es Unternehmen, langfristige Einsparungen zu realisieren und gleichzeitig ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Förderprogramme des Bundes oder der Länder

Basierend auf den ermittelten Maßnahmen werden gezielte Fördermöglichkeiten im Rahmen der Module 1 bis 4 und 6 der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft vorgeschlagen. Diese Förderprogramme können Zuschüsse oder Kredite umfassen und werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder im Rahmen von Förderwettbewerben und -möglichkeiten der Bundesländer angeboten.

Die Förderquote variiert je nach Einstufung des Unternehmens als kleines, mittleres oder Nicht-KMU-Unternehmen sowie je nach den anwendbaren Fördermodulen. Diese Fördermöglichkeiten bieten Unternehmen eine finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Energieeffizienzmaßnahmen und tragen dazu bei, die Investitionskosten zu senken und die Wirtschaftlichkeit der Projekte zu verbessern.

Fazit

Energieaudits sind ein unverzichtbares Instrument für Unternehmen, um ihre Energieeffizienz zu verbessern, Kosten zu senken und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Durch die Identifizierung von Einsparpotenzialen und die Umsetzung effektiver Maßnahmen können Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und ihre Zukunftsfähigkeit sicherstellen. Werfen Sie einen Blick auf Ihr Unternehmen und prüfen Sie, ob ein Energieaudit der nächste Schritt auf Ihrem Weg zu einer effizienten und nachhaltigen Zukunft ist.

Handeln Sie jetzt und planen Sie Ihr Energieaudit für eine nachhaltige Zukunft!

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